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Das bin ich

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und keiner interessiert sich wirklich dafür.

Ach, die Meinungsfreiheit. Ein schönes Konzept. Besonders, wenn man sie nutzt, um über die vielen, vielen „alternativen Wahrheiten“ zu spotten, die heutzutage auf uns hereinprasseln. Mein Name ist Sven Eifler, ich bin 45 Jahre jung und habe die IT-Servicewüste pardon, die IT-Service-Welt schon durchquert, als andere noch mit den ersten Bytes spielten. Ich weiß, was ich will. Und ehrlich gesagt, die Meinung von jedem Hanswurst, der gerade laut genug schreit, interessiert mich herzlich wenig. Aber ich höre zu. Ich verarbeite. Ich nehme es mir sogar zu Herzen. Nur eben nicht blind. Denn für mich sind Fakten keine Studien, die im Elfenbeinturm verstauben, sondern die abgehakten Erlebnisse echter Menschen. Und genau diese bodenständige Realität fehlt mir in der heutigen Echokammer-Politik oft schmerzlich.

Fakten & Meinung: Das große Durcheinander der vermeintlich Richtigen

Was treibt mich also an, meine bescheidene Meinung in diese digitale Kakophonie zu werfen? Ganz einfach: Ich sehe, was passiert. Ich sehe, wie ideologische Hirngespinste wie ein überdimensionierter Veganismus, der jede Realität ignoriert, oder das allgegenwärtige „Klimanarrativ“, das jede Kritik als Blasphemie brandmarkt, die Welt beherrschen. Und was mir fehlt? Der gesunde Menschenverstand. Die verschiedenen Seiten. Stattdessen wird uns die eine ultimative Lösung präsentiert, die natürlich immer die einzig richtige ist. Und das, meine Damen und Herren, ist schlicht und einfach falsch.

Ich verbringe meine Zeit damit, Dokumentationen zu schauen und Podcasts zu hören. Aber nicht nur aus meiner angeblichen „Blase“, egal ob nun links, rechts oder nur laut schreiend. Ich wage es, mir auch die vermeintlich „anderen“ Seiten anzuhören. Denn nur so kann man erkennen, wo die Meinungen auseinanderklaffen und welche Narrative von den jeweiligen Lagern unermüdlich geritten werden, um uns ihre Sichtweise aufzuzwingen.

Es geht mir nicht darum, Sie zu missionieren. Gott bewahre. Mein Ziel ist es, Ihnen einen Anstoß zu geben, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Vielleicht öffnet es Ihnen ja die Augen für die Tatsache, dass es mehr gibt als das, was Ihnen gerade in den digitalen Hohlräumen vorgesetzt wird. Es geht darum, die diversen Narrative und Ideologien egal ob links, rechts, grün, gelb oder lila mal kritisch zu hinterfragen.

Wo führt das hin

Wo führt das hin? Wahrscheinlich nirgendwohin. Denn die meisten Menschen wollen keine differenzierten Meinungen. Sie wollen bestätigt werden. Sie wollen in ihrer Blase kuscheln und sich von gleichgesinnten Seelen bejubeln lassen. Aber vielleicht, nur vielleicht, regt dieser kleine zynische Schubs einige von Ihnen dazu an, die Ohren nicht nur für die eigene Hymne zu spitzen, sondern auch mal die leisen Töne der anderen wahrzunehmen. Denn die Wahrheit ist selten so schwarz-weiß, wie sie uns gerne verkauft wird.

Ich bin jedenfalls für Diskussionen offen. Bringen Sie Fakten, keine Phrasen. Und lassen Sie uns versuchen, die Realität zu sehen, anstatt uns von Ideologien blenden zu lassen. Ansonsten: Viel Spaß im Narrenschiff.

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